LICHT · ONLINE-TABELLE · STAND MAI 2026

Straßenbeleuchtung Tabelle

Orientierung fuer Strassen, Wege, Parkplaetze und kommunale Aussenraeume. Die Tabelle verbindet Beleuchtungsziel, Bestandsaufnahme, Blendung, Immission und Abstimmungsgrenzen.

Stand Mai 2026Version 2026.1Einzel-PDF mit Wasserzeichen

Kurzantwort

Strassenbeleuchtung wird nach Aussenraumtyp, Verkehrsteilnehmern, Konfliktstellen, Blendung, Gleichmaessigkeit, Immission und Betreiberziel geplant. Eine Tabelle kann Wohnstrasse, Gehweg, Parkplatz oder Betriebshof strukturieren, ersetzt aber keine Klassifizierung, Lichtberechnung oder kommunale Projektabstimmung.

  • Zuerst Strassentyp, Nutzer, Querungen, Tempo und Konfliktstellen erfassen.
  • Blendung, Lichtimmission, Baeume, Fassaden und Maststandorte beeinflussen die Planung stark.
  • LED-Umruestung nie nur ueber Watt vergleichen, sondern Lichtverteilung und Vorher/Nachher-Wirkung pruefen.

Aussenraum-Orientierung · keine Strassenklassifizierung

Weg Nutzer

Fussgaenger, Rad, Fahrbahn trennen

Blendung Risiko

Fahrer, Anwohner, Gegenlicht

Immission Umfeld

Fenster, Fassaden, Nachbarschaft

LED Umbau

Lichtverteilung statt Wattvergleich

13201 Normkontext

Klassifizierung fachlich klaeren

Kerntabelle

Kerntabelle

Strassenbeleuchtung

Aussenraumtypen, Beleuchtungsziele und Grenzen

PDF-Sammlung Excel-Dateien
Strassen- / AussenraumtypBeleuchtungszielZu erfassenBesonderer HinweisGrenze
Wohnstrasse Orientierung, geringe Blendung, sichere Begegnung Fahrbahnbreite, Gehweg, Einfahrten, Leuchtenstandorte, Nachbarschaft Lichtimmission und Schlafraeume beachten kommunale Vorgaben pruefen
Sammelstrasse Verkehrsfuehrung, Querungen, Gleichmaessigkeit Verkehrsmenge, Kreuzungen, Fussgaenger, Parkstreifen, Baeume Schatten durch Baumkronen Lichtberechnung erforderlich
Hauptverkehrsstrasse Fahrbahnwahrnehmung, Konfliktstellen, Reaktionszeit Fahrstreifen, Knotenpunkte, Tempo, Verkehrsarten, Bestand Blendung fuer Fahrer vermeiden keine Klassifizierungstabelle
Fuss- und Radweg Orientierung, soziale Sicherheit, Hinderniserkennung Wegbreite, Kurven, Unterfuehrung, Vegetation, Nutzungszeiten Dunkelzonen und Gegenlicht Betreiberziel festlegen
Schulweg / Querungsnaehe fruehe Erkennbarkeit und klare Fuehrung Schulzeiten, Querungen, Haltestelle, Gehweg, Sichtachsen Kinder, Bringverkehr und parkende Fahrzeuge Verkehrsplanung einbeziehen
Fussgaengerueberweg / Querung Personen frueh erkennen, Kontrast herstellen Querungsbreite, Fahrtrichtung, Hintergrund, Zusatzleuchten vertikale Beleuchtung wichtig Fachplanung noetig
Kreuzung / Einmuendung Konfliktpunkte und Fahrtrichtungen erkennbar machen Knotenpunkt, Abbieger, Querungen, Signale, Bestand Blendung und ungleichmaessige Helligkeit Klassifizierung noetig
Parkplatz Fahrwege, Stellplaetze, Eingangsbereiche erkennbar Raster, Mastpositionen, Kameras, Nachbarn, Betriebszeiten Blendung und Lichtverschmutzung Aussenbeleuchtung abstimmen
Industrie- / Betriebshof Arbeits- und Verkehrsbereiche sicher trennen Staplerwege, Laderampen, Tore, Schichten, Witterung, IP-Schutz Schattenwurf an Rampen Arbeitsstaetten-Kontext pruefen
Haltestelle Orientierung, Fahrgastinformation, Gesichtserkennung Wartebereich, Fahrplan, Wetterschutz, Vandalismus, Netzanschluss Lesbarkeit und Blendfreiheit Betreiberstandard beachten
Unterfuehrung / Tunnel kurz Adaptation, Sicherheit, keine dunklen Uebergaenge Laenge, Ein-/Ausgang, Tageslicht, Verschmutzung, Wartung Tag/Nacht-Umschaltung Spezialplanung
Historischer Ortskern Orientierung mit zurueckhaltender Lichtwirkung Leuchtenform, Fassaden, Denkmalschutz, Farbtemperatur, Immission Atmosphaere nicht mit Helligkeit verwechseln kommunale Gestaltung
Naturnaher Bereich Orientierung mit reduzierter Stoerwirkung Betriebszeit, Abschirmung, Farbtemperatur, angrenzende Biotope Insekten, Nachthimmel, Anwohner, Uferbereiche Umweltvorgaben pruefen
Bestandsumruestung auf LED Energie sparen ohne Sehbedingungen zu verschlechtern Altleuchte, Lichtverteilung, Mastabstand, Leistung, Wartung Nur Wattvergleich reicht nicht Vorher/Nachher pruefen
Konfliktstelle / Unfallpunkt erhoehte Aufmerksamkeit und klare Wahrnehmung Unfalllage, Sichtachsen, Verkehrsdaten, Querungen, Umgebung nicht pauschal aufhellen Verkehrsfachliche Bewertung

Formel

Strassenbeleuchtung strukturieren

Planung = Strassentyp + Nutzer + Konfliktstellen + Lichtverteilung + Immission + Betrieb

Strassentyp
Wohnstrasse, Sammelstrasse, Hauptstrasse, Gehweg, Parkplatz oder Betriebshof
Nutzer
Fahrzeuge, Fussgaenger, Radverkehr, Anwohner, Kinder, Betriebspersonal
Konfliktstellen
Querungen, Kreuzungen, Haltestellen, Kurven, Unterfuehrungen und Unfallpunkte
Betrieb
Schaltzeiten, Dimmung, Wartung, kommunale Vorgaben und Umweltrandbedingungen

Beispiel: Eine Wohnstrasse mit Schulweg und Baeumen wird ueber Nutzer, Querungen, Maststandorte, Schatten, Fensternaehe und Schaltzeiten dokumentiert, bevor eine Leuchtenklasse oder LED-Umruestung bewertet wird.

Diagramm

Strassenraum in Beleuchtungszonen

Strassenbeleuchtung wird entlang der Nutzung geplant: Fahrbahn, Gehweg, Querungen, Randzonen und Fassaden haben unterschiedliche Anforderungen.

Fahrbahn Gleichmaessigkeit + Blendung Gehweg / Radweg / Randzone Fassade Immission Maststandorte, Baeume und Querungen dokumentieren Klassifizierung, Lichtberechnung und kommunale Abstimmungen fachlich klaeren

Verwendung

Hinweise

Anwendungsbereich

Die Tabelle hilft bei der fruehen Strukturierung von Strassenbeleuchtung, Wegen, Parkplaetzen, Betriebshoefen, Haltestellen und LED-Umruestungen.

Aussenraum

Norm- und Betreiberkontext

Strassenbeleuchtung ist projekt- und betreiberabhaengig. DIN EN 13201-2/-3/-4:2016-06, kommunale Vorgaben, Verkehrsplanung und Immissionsschutz muessen getrennt geprueft werden.

Projektabstimmung

Typische Einflussgroessen

Geometrie, Verkehrsteilnehmer, Geschwindigkeit, Mastabstand, Lichtverteilung, Blendung, Baeume, Fassaden, Wartung und Betriebszeiten beeinflussen die Planung.

Randbedingungen

Dokumentation

Sinnvoll sind Lageplan, Bestandsleuchtenliste, Fotos, Betriebszeiten, Konfliktstellen, Immissionsnotiz und offene Abstimmungen.

Projektmappe

Fachliche Grenze

Die Seite liefert keine Strassenklasse, keine Lichtberechnung, keine verkehrsrechtliche Bewertung und keine kommunale Genehmigung.

fachlich pruefen

Lichtlogik

Planungsregister

SchrittBenötigte AngabenErgebnis
Aussenraum klassifizieren Strassentyp, Verkehrsteilnehmer, Geschwindigkeit, Querungen, Konfliktstellen Beleuchtungsziel beschrieben
Bestand und Umgebung erfassen Maststandorte, Leuchten, Baeume, Fassaden, Nachbarschaft, Stromversorgung Planungsrandbedingungen sichtbar
Lichtwirkung pruefen Blendung, Gleichmaessigkeit, Lichtimmission, Farbtemperatur, Steuerung Risiken fuer Nutzer und Umgebung benannt
Nachweisbedarf markieren Kommunale Vorgaben, DIN EN 13201-Kontext, Betreiberstandard, Messung Fachplanung und Projektabstimmungen eingeplant

Projektmappe

Dokumentation und Übergabe

DokumentInhaltAblage / Übergabe
Aussenraum-Steckbrief Strassentyp, Nutzer, Geometrie, Konfliktstellen, Betriebszeiten mit Lageplan verbinden
Bestandsleuchtenliste Mast, Leuchte, Leistung, Lichtverteilung, Zustand, Anschluss fuer LED-Umruestung nutzen
Immissions- und Blendnotiz Wohnnaehe, Fenster, Fahrtrichtung, Nachbarschaft, Abschirmung vor Projektabstimmung klaeren
Offene Abstimmungen Kommune, Betreiber, Verkehrsplanung, Denkmalschutz, Lichtberechnung nicht als Ausfuehrungsgrundlage behandeln
Betriebs- und Umweltprofil Schaltzeiten, Dimmung, Nachtabsenkung, Farbtemperatur, sensible Umgebung mit Betreiber und Kommune abstimmen

Weiterarbeiten

Verwandte Lichttabellen

TabelleZweckEinordnung
Aussenbeleuchtung IP Tabelle Witterung und Schutzart der Leuchten einordnen Ergänzung
Energiekosten Beleuchtung Tabelle Betriebsstunden und LED-Umruestung wirtschaftlich pruefen Ergänzung
LED Amortisationszeit Tabelle Investition und Einsparung gegenueberstellen Ergänzung
Farbtemperatur Raeume Tabelle Aussenwirkung und Lichtfarbe abstimmen Kernseite
IP Schutzarten Bad und Aussen Tabelle IP-Code aus Schutz-Sicht vertiefen Ergänzung

FAQ

Häufige Fragen

Welche Daten braucht man fuer Strassenbeleuchtung?

Strassentyp, Nutzer, Geschwindigkeit, Querungen, Breiten, Maststandorte, Bestand, Baeume, Fassaden, Nachbarschaft und Betriebszeiten sind wichtige Grundlagen.

Warum reicht ein LED-Wattvergleich bei Strassenleuchten nicht?

Wichtig sind Lichtverteilung, Mastabstand, Blendung, Gleichmaessigkeit, Immission, Wartung und ob Vorher/Nachher die Sehbedingungen vergleichbar bleiben.

Was ist bei Wohnstrassen besonders kritisch?

Orientierung und Sicherheit muessen mit geringer Blendung, Lichtimmission und Ruecksicht auf Schlafraeume verbunden werden.

Wann braucht Strassenbeleuchtung eine Fachplanung?

Bei Klassifizierung, Verkehrssicherheit, Querungen, Konfliktstellen, kommunaler Vorgabe, Immissionsschutz, Lichtberechnung oder groesserer LED-Umruestung.

Was ist bei naturnahen Bereichen zu beachten?

Betriebszeit, Abschirmung, Lichtfarbe, Immission, angrenzende Biotope und kommunale Umweltvorgaben sollten vor einer Aufhellung dokumentiert werden.